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Geschichte der Schule

Die neue Schule (Oberlyzeum) um 1915
Unsere Schule heute




Gründer der Stiftung Hermannswerder
Hermann und Clara Hoffbauer





Hermann August Hoffbauer
wurde am 30.Juni 1819 als Sohn eines Kaufmannes in Halberstadt geboren.

18. September 1850: Hermann Hoffbauer erwirbt das Bürgerrecht der Stadt Berlin.

1870 Hoffbauers lassen sich in Potsdam nieder (Havelhaus, kriegszerstört - heutige Hoffbauer Straße)

6. Oktober 1850: Hochzeit von Hermann Hoffbauer und Clara Becker in Berlin.

1873: Hermann Hoffbauer und Emil Becker gründen eine Kranken-und Unterstützungskasse für ihre Arbeitnehmer.

1878 Das Testament der Eheleute Hoffbauer legt die Errichtung einer Stiftung fest.

Hermann Hoffbauer verstirbt am 4. Januar 1884.

Clara verwirklicht das Vorhaben einer Stiftung auf der Insel "Tornow", die in Hermannswerder umbenannt wird.

Clara Hoffbauer verstirbt am 28. Februar 1909.




Gründer der Stiftung Hermannswerder
Hermann und Clara Hoffbauer



Der Legende nach wurde, der während einer Orientreise schwer erkrankte Hermann Hoffbauer von Diakonissen in Kaiserswerth gepflegt, was das Ehepaar Hoffbauer zu seinem wohltätigen Werk bewogen haben soll.
Tatsache ist, dass das Ehepaar Hoffbauer über längere Zeit an dem Plan arbeitete, eine Stiftung zur Erziehung elternloser Mädchen zu begründen. Die Gründung eines Krankenhauses erwuchs auch aus der Freundschaft mit Ernst von Bergmann.

1901
Anerkennung der Hoffbauer-Stiftung als Stiftung bürgerlichen Rechts


1904
Die höhere Mädchenschule beginnt mit drei Klassen

Februar: Es leben ca. 162 Waisenkinder auf der Insel ( fünf Waisenhäuser belegt)
Die Schule wird von 139 Kindern besucht.


1905
Anerkennung der Schule als öffentliche Lehrstätte, es werden jetzt auch Mädchen aufgenommen, die keine Waisen sind.


1909
Die "Neue Schule",das spätere Oberlyzeum, kirchliche Oberseminar und heute Evangelisches Gymnasium wird eingeweiht.


1914
Inzwischen werden 400 Mädchen an den Schulen in Hermannswerder unterrichtet


1925
Eröffnung eines Oberlyzeums neuen Stils (neunjährige Ausbildung zur Universitäts-bzw. Hochschulreife) und einer vierklassigen Grundschule.


1926
Es werden jetzt 2000 Kinder in der Stiftung betreut und ausgebildet.


1930
Die privaten Grundschulklassen werden nach Vertrag mit der Stadt Potsdam Bestandteil der Gemeinde-Schule 1 inerhalb der Stiftung.


1939
Die Gleichschaltung der Schulen führt zum Verlust der evangelischen Ausrichtung der Stiftung


1942
Mädchenschule wird in den Verband "Deutsche Heimschulen" eingegliedert.


1944
Schwere Bombenschäden an Stiftungsgebäuden. Die Grundschule, die Turnhalle und der OP-Saal des Krankenhauses werden zerstört.


Mai 1945
Wiederaufnahme des Schulbetriebs (ausschliesslich im Oberlyzeum )
Beschlagnahmung aller Gebäude im Südteil der Insel durch die Rote Armee.
(Nutzung bis 1992)


August 1945
Mädcheninternat als "Evangelisches Schülerinnenheim der Hoffbauerstiftung" wiedereröffnet ( 1953 geschlossen )


Oktober 1948
Oberschulklassen der Mädchenschule durch behördliche Anordnung aufgelöst. Grundschule (Klassen 1-8) verbleibt im Gebäude (die letzten 4 Klassen bis 1985) in staatlicher Trägerschaft.


1950
Eröffnung des Kirchliches Oberseminars (KOS) Seminar zur Vorbereitung auf den kirchlichen Dienst, insbesondere das Theologiestudium


1990
Umwandlung des Kirchlichen Oberseminars in Evangelisches Gymnasium Hermannswerder, nachträgliche Anerkennung der Abschlüsse des KOS als Abitur.


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